Basketballspielen
Basketballturnier

Nun war ich in den letzten beiden Schuljahren in der HRS nur noch allein als Integrationskind in der Klasse. Die neue Klassenlehrerin hatte auch diese Klasse auf die bevorstehende Schulzeit gut vorbereitet. Ich versuchte natürlich auch ab und an mir Vorteile zu verschaffen. Da hatte ich aber meistens schlechte Karten bei den Mitschülern und das wurde mir dann auch entsprechend mitgeteilt. Viel Spaß machte mir das Basketballspielen.

Zum Ende des 8. Schuljahres wurde von der Klassenlehrerin und ihrem Team eine Reise nach Sylt vorbereitet. Es wurde viel unternommen und wir haben viel gesehen.

 

Das abschließende Schreiben der Klassenlehrerin zur Klassenfahrt:

 

An die Eltern der Klasse 8H der Hardautalschule Suderburg

Suderburg, 08.06.2009

Liebe Eltern und Schüler/innen der 8H,

unsere Klassenfahrt nach Sylt vom 25.05 - 29.05. 09 liegt hinter uns und ich möchte mich bei Ihnen und euch für das gute Gelingen bedanken. Wir hatten eine sehr schöne Zeit auf der Insel, die sich im besten Licht präsentierte und uns nachempfinden ließ, was es bedeutet, wenn es stürmt und die Wellen ihre enorme Kraft auf die Westküste Sylts ausüben. Die Lage unserer fast neuen Jugendherberge direkt hinter den Dünen mit einem eigenen Strandübergang, umrahmt von duftenden Syltrosen, der traumhafte helle Sandstrand, die strahlende Sonne, freundliche Sylter und nicht zuletzt die gute Stimmung während der Klassenfahrt werden uns noch lange in Erinnerung bleiben!

 

Sommerski
Sommerski

Liebe Schüler/innen, ihr habt bewiesen, dass ihr ein gutes Team seid und begriffen habt, was Integration bedeutet. Patrick ist am Mittwoch ca.7 Kilometer gelaufen und hat sich während der gesamten Klassenfahrt an allen Aktivitäten beteiligt. Es freut mich besonders, dass ihr alle trotz Müdigkeit eure Arbeitsaufträge im Naturgewalten-Erlebniszentrum erfolgreich ausgeführt habt. Toll fand ich, dass ihr so sportlich und nicht zimperlich seid und auch wisst, wie man sich in öffentlichen Verkehrsmitteln zu verhalten hat. Unser Abschlussabend mit der fantastischen Modenschau hat mir gezeigt, dass die Klassengemeinschaft gut funktioniert. Doch wie bei allen Dingen, die im Augenblick perfekt laufen, muss ständig daran gearbeitet werden, dass alles so positiv bleibt bzw. noch weiterentwickelt werden kann.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, liebe Eltern, sowie meinen Schüler/innen weiterhin positive zwischenmenschliche Beziehungen und natürlich erholsame Ferien!

Herzliche Grüße

Klassenlehrerin der 8H
 

 

Ab dem 10. Schuljahr war ich dann noch 3 Jahre auf der Förderschule Lernen. Die Förderschule war eine kleine Schule mit nur kleinen Klassen. Dort habe ich dann auch einen ehemaligen Mitschüler aus der Grundschulzeit wiedergetroffen.  Viele lebenspraktische Dinge habe ich dann hier gelernt und verschiedene Praktikas gemacht. Zum Sommer 2013 beendete ich meine Schullaufbahn und bin jetzt im Berufsbildungsbereich.

 

November 2014

Jetzt bin ich schon knapp über ein Jahr im BBB der Lebenshilfe. Es gefällt mir dort und ich möchte Kellner werden. Vielleicht klappt das ja.

 

Dezember 2016

Ich habe nun lange nichts mehr von mir hören lassen. Naja, ich bin ja auch viel beschäftigt.

Mit dem Kellnern hat es nun nicht geklappt. Das macht aber auch nichts, da mir mein Job in der Lebenshilfe, den ich jetzt habe, sehr viel Spass macht. Die Kollegen sind alle nett und es sind viele verschiedene Dinge zu erledigen. Botengänge auf dem Gelände, Kopieren, Laminieren, Telefonieren und, und, und...

Zwischendurch gibt es mal ein Preisknobeln u.ä. und ich besuche auch die Disco, die vierteljährlich im BBB stattfindet.


In der Freizeit habe ich viel Spaß mit der 1. Mannschaft des VfL Suderburg. Ich bin dort "Co-Trainer". Ich würde ja gern auch einmal mitspielen, aber da ich das mit dem Laufen nicht so habe, geht das leider nicht. Ich trage dann bei den Spielen immer den Sanitätskoffer und die Kühlbox zur Trainerbank. In dieser Mannschaft sind einige junge Sportler, die ich noch aus der Schulzeit kenne. Und der Rest, der mich noch nicht kannte, hat mich jetzt auch kennengelernt. Die Mannschaft akzeptiert mich so wie ich bin. meistens will ich nach dem Spiel feiern. Wenn es dann aber eine Niederlage gibt, konnte ich das anfangs nicht verstehen, warum die Jungs nicht wollten. Aber der Trainer hat mich dann zur Seite genommen und mir das erklärt.

 

Die größte Überraschung war jetzt der Besuch "meiner Jungs" zu meinem Geburtstag. Die standen plötzlich bei uns vor der Tür. Das war richtig toll.  

Ich habe ein Mannschaftsfoto bekommen und darf demnächst im Mannschaftsbus mitkommen zum Auswärtsspiel

 

 

Ich habe mich dann am Sonntag nach meinem Geburtstag noch mal im Mannschaftskreis für den Besuch bedankt. Die Jungs haben mir dann auch noch einen hartumkämpften Sieg geschenkt. Wir haben 3:2 gegen Gellersen gewonnen. 

Da haben sie doch auch ein Pokal von mir verdient.

 

 

 

 

 

 

23.11.2014